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Schon
von weitem fällt den vielen Spaziergängern im Haxtergrund seit einigen
Wochen auf ihrem Weg ein kräftig rot leuchtender riesiger Farbfleck auf,
der sich bei Annäherung als ein am Wegrand liegender ca. 10 Meter langer
Holzstoß entpuppt, der in kräftigem Rot und mit dicken schwarzen Punkten
bemalt ist. Marienkäfergleich wird dem kahlen Herbstwald so ein kräftiges
Farberlebnis entgegengesetzt.
Einige
Schritte weiter taucht nach einer Biegung ein weiterer Holzstoß auf: Gelb
und schwarz gefleckt wie ein gewaltiger Salamander leuchtet die Farbe
vor dem lichten Waldrand auf und setzt sich kraftvoll von dem mit Rauhreif
verkrusteten Grün der Wiesen ab.
Etwas
tiefer im Wald gelegen säumt ein Holzstoß mit schwarzen und weißen Streifen
einem Zebramuster ähnelnd einen bergauf führenden Weg und verführt wie
auch die übrigen Malwerke zu einem intensiven Hinsehen auf die Natur,
die die künstlichen Farben umgibt.
Die
Idee zu dieser ungewöhnlichen Waldgestaltung ging von der Paderborner
Stadtförsterin Amling aus, die die Schüler der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule
ermunterte, künstlerische Spuren - zumindest für diesen Winter -
im Wald zu hinterlassen. So hat der Kunstkurs 9be in den vergangenen Wochen
die Zeit genutzt, eine besondere farbliche Umgestaltung einiger großer
Holzstöße in die Tat umzusetzen und so ein ungewöhnliches Farbenspiel
in den herbstlich kahlen Wald zu bringen, das die im Winterschlaf liegende
Natur auf neue Art belebt.
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