Ein Preis für unsere Schule
 
     
 
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Am 16. Mai wurde der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule in Soest ein Erster Preis im Rahmen des vom Landesinstitut für Schule und Weiterbildung ausgeschriebenen Wettbewerbs "Qualität schulischer Arbeit - Neue Wege des Lernens" für unsere Schule und für unsere Arbeit, die wir tagtäglich leisten und geleistet haben, verliehen.

Alle Gesamtschulen des Landes NRW waren aufgefordert, sich um diesen Preis zu bewerben. Wir haben diesen Preis insbesondere für unsere Schulgalerie und die damit verbundenen Abschlussveranstaltungen unserer Finissagen erhalten. Darüber hinaus konnten wir mit unserem vielfältigen Angebot in den Bereichen "Neue Lernformen", "Agenda 21", "Streitschlichtung", "Comenius-Projekt" und "Regenerative Energien" überzeugen.

Das Projekt "Schulgalerie", das seit sechs Jahren regelmäßig Künstler und ihre Bilder in unsere Schule holt, mit diesen Werken arbeitet, darüber nachdenkt und aus der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Künstler in den "Finissagen" etwas Neues schafft, ist mit diesem Preis anerkannt worden.

In der Laudatio wurden besonders die im Umgang mit Medien erstellten Beiträge gewürdigt, die einen besonderen Schwerpunkt innerhalb unserer Schule setzen. Und jeder, der an einer unserer Finissagen - sei es als Künstler, Akteur oder Zuschauer - teilgenommen hat, weiß, dass wir in den Bereichen der Videobeiträge und Computeranimationen Außergewöhnliches zu präsentieren wissen.

Wir haben uns diesen Preis unter großen Anstrengungen verdient mit einem Kollegium, das auf vielfältige Weise dazu beigetragen hat, Ideen und Neuerungen in unseren Unterricht zu tragen und mit einer Schülerschaft, die sich den Anforderungen gestellt hat und mit großen Anstrengungen und immer wieder deutlich zu erkennender Begeisterung unter Beweis gestellt hat, dass wir diesen Preis auch verdienen.

 
     
 
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Abschließend soll daher hier die bei der Preisverleihung durch das Jury-Mitglied Daniel Kneuper verlesene Laudatio noch einmal in einigen Ausschnitten zitiert werden:

"Auf der Suche nach innovativen Ansätzen des Lernens hat sich eine Reise besonders gelohnt: Die Jury besuchte eine Schule in Ostwestfalen, die es trotz ihrer Lage in einem Brennpunkt-Stadtteil und eines sehr hohen Anteils an Migranten in der Schülerschaft wagt, neue Wege des Lernens zu gehen, die auf ein hohes Engagement und Eigenverantwortung in der Schülerschaft setzen. Im Mittelpunkt des Besuches an der Schule stand ein Unterrichtskonzept, das die Jury sehr beeindruckt hat: Ausgehend von halbjährlich in der Schule stattfinden Ausstellungen lokaler Künstler (...) erarbeiteten Schüler und Schülerinnen in Auseinandersetzung mit den gezeigten Kunstwerken eigene künstlerische Darbietungen. Diese werden in einer öffentlichen Vernissage präsentiert, an deren Ende die Diskussion zwischen SchülerInnen und KünstlerInnen über die Werke, die Darbietungen und die Entstehungsprozesse steht. Beim Besuch der Schule konnten wir eine solche Vernissage miterleben. Wir sahen zwei kurze Theateraufführungen, mehrere beeindruckende, professionell produzierte Videofilme und eine Video-Scratching-Darbietung. (...) Beeindruckt hat aber nicht nur diese Vernissage. Überzeugt hat auch das vielfältige Angebot an dieser Schule: Agenda 21-Gruppe, Comenius-Projekt, Streitschlichtung, Schülerradio oder Wahlpflicht-Unterricht zum Thema "Regenerative Energien". Darüber hinaus hat die Schule - den Bedürfnissen ihrer Schülerschaft entsprechend - ein eigenes Fördercurriculum in den Kernfächern entwickelt. Daher den 1. Preis für die Gesamtschulen im Wettbewerb "Qualität schulischer Arbeit - Neue Wege des Lernens" erhält die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule Paderborn."

 
     
 
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